Oliva-Ayala Abogados

Íñigo Ortiz de Urbina Gimeno

Of Counsel

Vorstellung

Íñigo Ortiz de Urbina Gimeno, ordentlicher Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Universidad Complutense de Madrid und Honorarprofessor an der Universität Mannheim, stellt seine Dienste der Kanzlei Oliva-Ayala Abogados im Rahmen eines Vertrages zur Verfügung, der zwischen dieser Kanzlei und der Universidad Complutense de Madrid gemäß Artikel 83 des Universitätsgesetzes geschlossen wurde.

Nach Abschluss seines Studiums als Jahrgangsbester und Postgraduiertenstudien an den Universitäten Harvard und München wurde Íñigo Ortiz de Urbina mit einer Arbeit über die ökonomische Analyse des Strafrechts promoviert, die einstimmig mit dem Prädikat „Ausgezeichnet cum laude“ bewertet wurde. Er ist Experte für Wirtschaftsstrafrecht, strafrechtliche Verantwortlichkeit juristischer Personen und ökonomische Analyse der Strafrechtspolitik. Zu diesen Themen hat er mehr als 80 Publikationen, darunter 11 Bücher, veröffentlicht und herausgegeben. Darüber hinaus hat er zahlreiche Vorlesungen und Vorträge an öffentlichen und privaten Einrichtungen gehalten, unter anderem an den Universitäten Harvard, Buffalo, Manchester, Pace, York, Erlangen, Humboldt-Universität zu Berlin, Mannheim, Buenos Aires, Chile, Modena und Mailand. Von 2012 bis 2023 war er Herausgeber der Reihe Strafrecht und Kriminologie des Verlags Marcial Pons und ist Mitherausgeber und Mitverfasser des renommierten „Memento de Derecho penal y de Empresa“ des Verlags Francis Lefebvre.

Bevor er Anwalt wurde, arbeitete er zwei Jahre lang als stellvertretender Richter. Er war auf allen Ebenen und in allen Stadien der Strafgerichtsbarkeit mit wichtigen Fällen befasst. Er hat vor dem Obersten Gerichtshof Revisionsbeschwerden eingelegt und mündlich verteidigt und vor dem Verfassungsgericht mehrere Verfassungsbeschwerden mit Erfolg erhoben. Darüber hinaus war er im Bereich Compliance tätig. In einem Verfahren der Weltbank wurde er als externer Compliance Monitor bestellt.

Von 2009 bis 2011 war er Berater im Ministerbüro des Justizministers. In dieser Funktion war er an nationalen und europäischen Gesetzgebungsverfahren beteiligt und vertrat Spanien in zahlreichen internationalen Foren, unter anderem vor der Europäischen Union, dem Ausschuss gegen Folter, der Generalversammlung der Vereinten Nationen und des Antikorruptionsgremiums des Europarats. Anlässlich des turnusmäßigen Vorsitzes des Rates der Europäischen Union im Jahr 2023 war er als Fachberater für die Generaldirektion für internationale rechtliche Zusammenarbeit des spanischen Justizministeriums tätig. Er hat als Experte an internationalen Bewertungsverfahren zur Korruptionsprävention für den Europarat, die OECD und die UNO teilgenommen und als Sachverständiger für spanisches Recht vor englischen und US-amerikanischen Gerichten und in internationalen Schiedsverfahren ausgesagt.

AUSBILDUNG

  • Promotion in Rechtswissenschaften an der Universidad Complutense de Madrid mit einer Dissertation über die ökonomische Analyse der Kriminalität, die mit der Höchstnote bewertet wurde.
  • Forschungsaufenthalte an den Universitäten Berlin, Buenos Aires, Bremen, Harvard, München und New York sowie am Internationalen Institut für Rechtssoziologie in Oñati.
Sprachen: Spanisch, Englisch, Deutsch.